Kiew – Stadt der goldenen Kuppeln

Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine und die größte Stadt des Landes. vor einigen Jahren haben sich Demonstranten in der Innenstadt auf dem seither berühmten Maidan-Platz für mehr Demokratie stark gemacht. Heute tummeln sich wieder Touristen auf dem Maidan und in den Straßen der historischen Altstadt von Kiew. Immerhin blickt die Stadt auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurück und hat allein schon daher für Besucher viel zu bieten.

Stadt der Kirchen und Klöster

Kiew zeichnet sich vor allem durch seine Vielzahl an Sakralbauten aus. Die Kirchen und Klöster in Kiew sind nicht nur alt und kunstvoll, sondern auch wunderschön bunt. Das Michael-Kloster zum Beispiel erstrahlt in einem hellen Blauton, während die Wladimir-Kathedrale in einem kräftigen Gelbton angestrichen ist. Ein ganz besonderes Bauwerk ist die Sophienkathedrale, eine der ältesten und größten Kirchen des Landes. Sie befindet sich nur wenige Gehminuten vom Maidan-Platz entfernt und ist farblich in weiß und grün gehalten. Hier müssen Touristen Eintritt bezahlen und können dann das altehrwürdige Gotteshaus, das Museum, die ehemalige Bäckerei des Klosters und den Glockenturm besichtigen. In der Sophienkathedrale sind die Wände über und über mit uralten Fresken bemalt.

Highlight von Kiew: das Höhlenkloster

Das Höhlenkloster ist eines der Highlights von Kiew, auch für Besucher, die sich im Grunde nicht für Kirchen und religiöse Bauwerke interessieren. Das Höhlenkloster befindet sich etwas außerhalb der Innenstadt und ist eigentlich ein riesiger Klosterkomplex, der aus mehreren Dutzend Gebäuden besteht. Unter diesen Gebäuden sind mehrere Kirchen sowie bis heute ein Kloster für Mönche und für Nonnen. Das Interessante am Höhlenkloster sind – wie es sein Name schon vermuten lässt – die Höhlen, die sich unter den Gebäuden befinden. Es handelt sich um künstliche Höhlen, die von den Mönchen vor einigen Jahrhunderten gegraben wurden. Darin sind 124 Leichname von heiligen Mönchen und Nonnen bestattet. Sie alle sind durch die idealen Klimabedingungen in den Höhlen unter der Erde mumifiziert und so für die Ewigkeit erhalten. Viele dieser Heiligen liegen in Glassärgen, so dass man ihre mumifizierten Hände oder manchmal auch Füße erkennen kann.

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